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Sportlicher Barren mit 3,2 Megapixeln und HSDPA

15.02.2008 | 09:23 Uhr |

Für Überraschungen waren auf dem MWC 2008 nicht nur die großen Mobilfunkhersteller zu haben, auch in der zweiten Reihe gab es einige Glanzlichter. Eines davon könnte das my750x von Sagem sein. Der Barren verfügt über eine 3,2-Megapixel-Kamera, funkt per HSDPA und ist ein wahrer Flachmann. Letztlich dürften Verfügbarkeit und Preis über Erfolg und Niederlage des schicken Franzosen entscheiden.

Vom französischen Mischkonzern Sagem war auf dem MWC 2008 nur wenig zu hören, die Aufmerksamkeit der Medienlandschaft galt besonders den Global Playern wie Nokia, Samsung und Sony Ericsson. Allerdings lohnt sich ein Blick über das Elsass hinweg zu unseren westeuropäischen Nachbarn - schon Anno 2003 konnte Sagem mit dem myX-6 beweisen, dass gute Handys nicht zwangsläufig auf Finnland und Asien stammen. Ob den Franzosen ein erneuter Glücksgriff gelingt?

Mit dem my750x haben sie durchaus gute Karten, letztlich dürften allerdings Preis und Verfügbarkeit die entscheidenden Faktoren über Erfolg und Niederlage sein. Zumindest aus technischen Sicht gibt es beim my750x nicht viel zu meckern. Mit der 3,2 Megapixel-Kamera, dem 2,4 Zoll großen QVGA-Display mit 18 Bit Farbtiefe und HSDPA-Connectivity ist der Kunde gut bedient, telefoniert wird in den meisten Ländern der Welt über Triband-GSM. Lokal verbindet sich das Telefon aber ausschließlich per Datenkabel und Bluetooth mit anderen Geräten, eine WLAN-Schnittstelle haben sich die Franzmänner gespart.

Wird das my750x außer zum Telefonieren auch als mobiler Alleinunterhalter verwendet, kommt ihm die Speichererweiterung mit microSD-Karten zu Gute. Schließlich sind 54 MB interner Speicher nicht viel und stoßen gerade bei Musikdateien und Filmen schnell an ihre Grenzen.

Wer mit eintöniger Musik und wiederkehrenden Playlists nichts anfangen kann, schaltet einfach das UKW-Radio ein. Der Barren macht mit Abmessungen von 108x48x11 mm besonders in Tiefenrichtung eine gute Figur, mit einem Gewicht von 95 g muss er den Gang zur Waage nicht scheuen. Dafür ist der Akku nur Durchschnitt: 150 Minuten maximale Gesprächszeit müssen genügen, immerhin beträgt die Standby-Zeit bis zu 300 Stunden. Das startet erst im 3. Quartal in den Handel - bleibt zu hoffen, dass es sich ohne Vertragsbindung unterhalb von 250 Euro ansiedelt.

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