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Sage bereitet Office und Classic Line auf SEPA vor

25.09.2013 | 09:07 Uhr |

Die Sage Software GmbH hat ihre betriebswirtschaftlichen IT-Lösungen Office Line und Classic Line mit Funktionen für die SEPA-Umstellung versehen.

In erster Linie sind es laut Mitteilung von Sage zwei Anpassungen, die kleinen und mittleren Unternehmen die Umstellung auf SEPA erleichtern sollen:

  • Der "SEPA-Konvertierungsassistent" hilft dabei, alte Bankdaten gegen die neuen - IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) - auszutauschen. Dafür nutzt Sage das standardisierte und automatisierte Verfahren des deutschen Bankverlags. Dieser konvertiert gegen einen "relativ geringen Betrag" die alten Nummern in neue; Sage sorgt anschließend dafür, dass innerhalb der Office Line oder Classic Line die alten gegen die neuen Daten ausgewechselt werden.

  • Der "Assistent für die Lastschriftumstellung" unterstützt die Wandlung bestehender Einzugsermächtigungen in SEPA-Basis-Mandate; die Verwaltung der individuellen Mandatsreferenznummer ist integriert. Die Software enthält ein Anschreiben an die Kunden, mit dem diese über die Wandlung in ein SEPA-Basis-Mandat informiert werden. Man kann damit einen Kunden aber auch erstmals um das schriftliche Einverständnis des Lasteinzugs bitten. Auch die vorgeschriebene Vorankündigung ("Pre-Notification") ist abgebildet und wird automatisch erstellt.

Sage-Kunden, die ihre Software in einem aktuellen Wartungsvertrag betreiben, erhalten die neuen Versionen der Office Line oder Classic Line 2013 kostenlos. Auch die Business-Partner hätten sich auf die Anpassung ihrer Add-Ons vorbereitet, schreibt der Anbieter weiter.

"Da Deutschland der Europameister in der Abbuchung von Lastschriften ist, finden sich bei uns besonders viele Unternehmen, die sich zusätzlich zur SEPA -Überweisungsthematik auch um die neuen Lastschriftmandate ihrer Endkunden kümmern müssen", kommentiert Sage-Produktmanager und SEPA-Experte Achim Hubert und appelliert: "Wer bei SEPA als Unternehmen den Anschluss verpasst, kann ab Februar 2014 sogar Liquiditätsprobleme bekommen, weil Abbuchungen und Überweisungen nicht mehr funktionieren." (mje/tecChannel)

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