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SSD als Bausatz

01.07.2007 | 15:36 Uhr |

Century bietet einen Bausatz für Solid State Disks an. Mit herkömmlichen Compact-Flash-Karten können sich Bastler damit eine 2,5 Zoll-Festplatte zusammenstecken.

Der japanische Elektronikhersteller Century bietet ab sofort einen Bausatz für SSDs (Solid State Disks) an. Damit können sich Bastler eine 2,5“ Festplatte mit PATA-Schnittstelle zusammenbauen. Als Speichermedium kommen herkömmliche Compact-Flash-Karten (CF) zum Einsatz. Die Mindestbestückung liegt bei zwei Gigabyte. Theoretisch wären sogar zwei Terabyte möglich, derart große Karten sind aktuell jedoch noch nicht erhältlich. Die momentan größten CF-Medien bieten eine Kapazität von 16 Gigabyte, sind jedoch nur selten unter 200 Euro zu haben. Zusammen mit den Anschaffungskosten des Bausatzes von 155 Euro, zuzüglich zweier 16 GB CF-Medien belaufen sich die Kosten für eine 32 GB SSD auf mindestens 560 Euro. Speicherhersteller Sandisk bietet eine derartige SSD in derselben Größe und mit gleichem Formfaktor bereits ab 350 Euro an.

Samsung startet zudem gerade die Massenproduktion für eine 64 Gigabyte fassende SSD im 1,8-Zoll-Formfaktor. Aufgrund ihrer Abmessungen wird die Komponente damit auch für mobile Geräte wie Notebooks interessant. Gerade in diesem Bereich können Solid State Disks ihre Vorteile wie Energiesparsamkeit, Unempfindlichkeit gegen Stöße und Geschwindigkeit beim Datenzugriff ausspielen. Samsungs Datentank besteht aus 64 Single-Level-Cell Flash-Memory-Chips mit jeweils acht Gigabit. Durch die Fertigung in der 51-Nanometer-Prozesstechnologie fallen die Komponenten wesentlich kleiner aus als bisher. Die Halbleiterstrukturen der neuen Chips weisen nur ein 2.500-stel der Breite eines menschlichen Haares auf.

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