Solid State Drives billig wie nie

Samsung zettelt SSD-Preiskrieg an

Donnerstag den 24.05.2012 um 19:19 Uhr

von Michael Schmelzle

SSD-Preise im freien Fall
Vergrößern SSD-Preise im freien Fall
Der Kampf um Marktanteile ist bei Solid State Drives brutal. Samsung packt jetzt die ganz große Keule aus und hat die Preise für die SSD-Baureihe 830 massiv gesenkt.
Flashspeicher-Festplatten sind begehrt Objekte - sie bringen einen deutlichen Temposchub und sind so die ideale Option fürs PC- oder Notebook-Upgrade. Allein der Preis von deutlich über einem Euro pro Gigabyte schreckte bisher viele potentielle Käufer ab. Denn bei herkömmlichen Festplatten gibt's das Gigabyte schon ab 5 Cent. Doch jetzt sind die SSD-Preise in Bewegung geraten und massiv in den Keller gerutscht.  
Auslöser für den SSD-Preisrutsch: Samsung SSD 830
Series
Vergrößern Auslöser für den SSD-Preisrutsch: Samsung SSD 830 Series

Den Preiskrieg ausgelöst hat Samsung: So kostete die Samsung SSD 830 Series 256GB Mitte April diesen Jahres durchschnittlich noch 280 Euro - umgerechnet knapp 1,10 Euro pro Gigabyte brutto. Und Anfang dieser Woche? Da erreicht der Preis für die 256-GB-Festplatte einen Tiefststand von 175 Euro und hat sich damit um fast 40 Prozent reduziert. Umgerechnet zahlen Sie jetzt fürs Gigabyte brutto nur noch knapp 70 Cent. So tief war der Gigabyte-Preis für SDDs der aktuellen SATA-6G-Generation noch nie.
Wie Insider-Kreise berichten, soll Samsung von der 830-Baureihe in den letzten Tagen allein über den Online-Händler Amazon rund 10.000 Stück verkauft haben.

Und was macht die Konkurrenz? Die muss, sofern sie sich den ruinösen Preiskrieg leisten kann, zähneknirschend nachziehen. So hat beispielsweise Sandisk die SSD-Baureihe Xtreme ebenfalls drastisch im Preis gesenkt. Das 240-GB-Modell bekommen Sie ab 180 Euro, die 120-GB-Variante geht für 90 Euro über die Ladentheke. Die beliebte Crucial m4 SSD 256GB Data Transfer Kit kostet statt 270 Euro nun nur noch knapp 210 Euro. Wir könnten jetzt noch viele Beispiele aufführen, doch eins ist klar: Wenn Sie mit einer Solid State Drive geliebäugelt haben, Ihnen die flotte Festplattentechnik aber bisher zu kostspielig war, dann dürfen Sie jetzt zuschlagen.

Donnerstag den 24.05.2012 um 19:19 Uhr

von Michael Schmelzle

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (28)
  • qqqaqqq 09:28 | 03.07.2012

    Zitat: tempranillo
    Ähmm, ja ich habe weiter oben Käse geschrieben. Tut mir leid. Ich will das Ding nicht mehr missen.

    Siehste, ich bin auf SSD's umgestiegen weil durch meinen Umgang mit dem Laptop keine normale Notebook Festplatte stand hielt.

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  • deoroller 23:40 | 02.07.2012

    Beim Media Markt gab es für kurze Zeit die Crucial M4 512GB für 299€.

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  • tempranillo 23:28 | 02.07.2012

    Boah, ich nehme alles zurück und behaupte einfach mal das Gegenteil. Irgendwie kam ich doch ins Grübeln. Und habe mir dann so'ne Samsung 830 zugelegt. Die 128er gibt's bei Atelco für nen Hunni.

    Ähmm, ja ich habe weiter oben Käse geschrieben. Tut mir leid. Ich will das Ding nicht mehr missen.

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  • qqqaqqq 21:40 | 28.05.2012

    Zitat: tempranillo
    Und wenn ich dann mal alle Jubeljahre ein File umcodieren muss, könnte ich ja mal ausrechnen, wieviele Minuten ich mit ner SSD einsparen würde
    Das würde beim Filmchen umwandeln kaum etwas bringen da zählt die Prozessor Leistung.

    Ich bin zufrieden mit der SSD in meinem Notebook, das Gerät reagiert flotter und es gibt keine Störgeräusche durch das anfahren der Festplatte mehr.

    Der Rechner startet nicht nur Flotter auch Programme sind sofort geöffnet.
    Der Nautilus ladet auch nicht mehr so lange beim öffnen diverser Ordner.

    Natürlich bringt das längere Akkulaufzeiten wegen geringerer Verlustwärme und weil kein Motor mehr mit betrieben werden muss.

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  • magiceye04 16:31 | 28.05.2012

    Zitat: chipchap
    Wer dann noch die Chipbruchstücke aus dem Müll holt, fein säuberlich an den Bruchkanten zusmmenklebt .

    ... der wird das Gleiche feststellen, wie Jemand, der Magentfestplattenbruchstücke zusammenklebt: Er hat verdamm viel Mühe für Nichts investiert.
    Klar, bei SSD sollte der Schredder etwas feiner arbeiten als bei Magnetfestplatten.

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