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SPD-Ortsverein kritisiert "Hart aber gerecht"-Kampagne der Filmindustrie

02.12.2003 | 12:33 Uhr |

Die "Hart aber gerecht"-Kampagne der Filmindustrie hat nicht nur bei Anwendern für massive Entrüstung gesorgt, auch die Politik zeigt sich irritiert ob der gewählten Mittel. In einer Pressemitteilung kritisiert der Virtuelle Ortsverein der SPD (VOV): "Mit ihrer Kampagne 'Hart aber gerecht' zeigt die Filmindustrie ein menschenverachtendes Weltbild!".

Die "Hart aber gerecht"-Kampagne der Filmindustrie hat nicht nur bei Anwendern für massive Entrüstung gesorgt, auch die Politik zeigt sich irritiert ob der gewählten Mittel. In einer Pressemitteilung kritisiert der Virtuelle Ortsverein der SPD (VOV): "Mit ihrer Kampagne 'Hart aber gerecht' zeigt die Filmindustrie ein menschenverachtendes Weltbild!".

So werden in einem Werbefilm der Kampagne zwei Gefängnisinsassen gezeigt, die "sich sichtlich auf die Vergewaltigung neu eingelieferter Raubkopierer freuen", so der VOV. Da dies als "Hart aber gerecht" bezeichnet werde, kommt der VOV zu dem Schluss, dass die in Artikel 1 des Grundgesetzes niedergelegten Worte "Die Würde des Menschen ist unantastbar" und das Recht auf körperliche Unversehrtheit in Artikel 2 nach Meinung der Filmindustrie für Raubkopierer nicht gelten.

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