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SP2 für Windows XP kann Anwendungen lahm legen

08.03.2004 | 09:15 Uhr |

Microsoft hat Entwickler dazu aufgefordert, ihre Anwendungen gegen das Service Pack 2 (SP2) für Windows XP zu testen. Signifikante Änderungen der Sicherheits-Einstellungen könnten dazu führen, dass bestimmte Applikationen nicht mehr laufen, nachdem das Update eingespielt wurde.

Microsoft hat Entwickler dazu aufgefordert, ihre Anwendungen gegen das Service Pack 2 (SP2) für Windows XP zu testen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche . Signifikante Änderungen der Sicherheitseinstellungen könnten dazu führen, dass bestimmte Applikationen nicht mehr laufen, nachdem das Update eingespielt wurde.

Eine Übersicht über die Auswirkungen der Systemänderungen stellt der Hersteller auf seinen MSDN-Seiten (Microsoft Developer Network) zur Verfügung . Demnach bietet das SP2 neben erweiterten Funktionen für die Konfiguration von Netzwerkeinstellungen, Mail-Client und Browser Absicherungen für das RPC (Remote Procedure Protocol), das DCOM (Distributed Component Object Model) und die Windows Firewall.

Auswirkungen auf Anwendungen von Drittherstellern dürfte eine neue "Execution Protection" - AMD hat übrigens eine derartiges Feature in seine Opteron- und Athlon-64-Prozessoren eingebaut ( wir berichteten ) - für verschiedene Speicherbereiche haben. Sie verhindert die Ausführung von Code, der ihnen nicht ausdrücklich zugewiesen wurde. In der Folge lassen sich Applikationen, die solchen Code enthalten, nicht mehr ausführen.

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