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SP2 ergänzt Windows XP um "Windows Security Center"

25.02.2004 | 16:49 Uhr |

Mehr Sicherheit für Windows XP verspricht Microsoft mit dem Service Pack 2 für das Betriebssystem. Auf der Sicherheitskonferenz "RSA Confernce" in San Fransico hat Bill Gates einige Details zu den mit dem neuen Service Pack geplanten Änderungen verkündet.

Mehr Sicherheit für Windows XP verspricht Microsoft mit dem Service Pack 2 für das Betriebssystem. Auf der Sicherheitskonferenz RSA Conference in San Fransico hat Bill Gates einige Details zu den mit dem neuen Service Pack geplanten Änderungen genannt. Gates betonte, dass bei der Entwicklung des Service Pack 2 das Thema "Sicherheit" im Vordergrund steht. "Wir denken, dass es sich um einen sehr wichtigen Release handelt und werden die Leute auffordern, es zu installieren", sagte Gates.

Mit dem Service Pack 2 wird Windows XP um den "Windows Security Center"-Bildschirm ergänzt, der Dreh- und Angelpunkt für alle Sicherheitseinstellungen werden soll. Auf der "RSA Conference" zeigte Bill Gates in seiner Keynote zum ersten Mal das "Windows Security Center" in Aktion.

Der Anwender wird auf diesem Bildschirm die drei wichtigsten Sicherheitseinstellungen für Windows XP einsehen und verändern können. Das "Windows Security Center" wird Anwender außerdem auch Ratschläge geben, wie die Sicherheit des Systems erhöht werden kann.

Die "Windows Firewall" wird die bisherige "Internet Connection Firewall" ersetzen und standardmäßig aktiviert sein. Außerdem wird der Sicherheitsbildschirm den Anwender auch darüber informieren, ob die von ihm installierte Antiviren-Software auf dem aktuellsten Stand ist und ob neue Updates für das Betriebssystem zum Download bereit stehen.

Durch die neue "Windows Firewall" werden grundsätzlich alle Ports gesperrt. Sobald ein Programm über das Internet versucht, auf einen Port zuzugreifen, schlägt die "Windows Firewall" Alarm und informiert den Anwender darüber. Auf Wunsch kann dann der Port freigegeben werden. Diese Freigabe ist allerdings nur für eine Session gültig. Der Port wird nach Beendigung der Session automatisch wieder geschlossen. Administratoren werden zusätzlich die Möglichkeit haben, Ports so zu sperren, dass sie ein User nicht mehr öffnen kann. Dem Internet Explorer wird außerdem ein Pop-Up-Blocker spendiert.

Windows XP erhält durch SP2 Multisession-Fähigkeit (PC-WELT Online, 12.01.2004)

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