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SGI: Künftig Patentklagen statt Produkte?

25.10.2006 | 16:39 Uhr |

Seinen Abschied aus dem Gläubigerschutz und seine Rückkehr an die Nasdaq feierte Silicon Graphics mit einer Patentklage gegen den von AMD übernommenen Grafikchipbauer ATI Technologies.

Die "Radeon"-Chips der Kanadier verstoßen aus Sicht von SGI gegen sein US-Patent Nr. 6.650.327, das ein Darstellungssystem für Fließkomma-Rasterung und -Frame-Buffering beschreibt. SGIs Chairman und CEO Dennis McKenna hat bereits im Juni gegenüber "Computerwire" erklärt, seine Firma wolle die Durchsetzung ihres geistigen Eigentums als neue Einnahmequelle erschließen.

"Wir haben derart viel Intellectual Property, die verletzt wird, das man mehrere mit Wagniskapital finanzierte Firmen allein dafür gründen könnte, um diese Patentrechte zu verfolgen", hatte McKenna seinerzeit vollmundig erklärt. Die Patentklage gegen ATI seit dazu der erste Schritt, ergänzte der SGI-Chef nun. Diese wurde bei einem Bezirksgericht im Bundesstaat Wisconsin eingereicht. (tc)

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