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Überflieger mit Riesendisplay

NTT DoCoMo hat für den japanischen Markt 23 neue Mobiltelefone vorgestellt. Ein Highlight ist das SO905iSC von Sony Ericsson: Das 2,7 Zoll große WVGA-Display und die 5-Megapixel-Kamera machen Lust auf mehr. Einziger Nachteil ist die Größe - aber wer achtet hier schon auf das Aussehen?

Japans größter Netzbetreiber NTT DoCoMo hat sein Lineup für 2008 vorgestellt, das insgesamt 23 Modelle umfasst und in die Produktserien 705i und 905i untergliedert wird. Ein Highlight der 905i-Reihe ist das SO905iSC von Sony Ericsson, das verglichen mit der europäischen Mobilfunk-Konkurrenz keine Wünsche offen lässt. Auf den ersten Blick wird deutlich: Beim Display geben die Japaner den Ton an. Während sich hierzulande erst Bildschirme mit QVGA-Auflösung (240x320 Pixel) als Standard etablieren, stellt das SO905iSC auf dem 2,7 Zoll großen Display 480x864 Pixel mit 262.144 Farben dar. MobileTV über UMTS ist damit eine Freude für die Augen.

Ähnlich beeindruckend, wenn auch schon von Nokias N95 und dem G800 von Samsung bekannt, ist die hochauflösende Kamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln. Um eine bessere Bildqualität bei entfernten Objekten zu ermöglichen, verfügt sie (wie auch das G800) über einen dreifach optischen Zoom. Eine zweite Kameraoptik in der Gerätefront schießt Fotos in VGA-Auflösung und ist für Videotelefonie gedacht.

Wer das SO905iSC bevorzugt als Digicam verwendet, wird bei intensiver Nutzung schnell an die Grenzen des internen Speichers stoßen, über microSD-Karten kann Abhilfe geschaffen werden. Darüber hinaus werden auch Musikfreunde mit dem Kartenslot etwas anzufangen wissen, bis zu 10 Stunden soll der Akku bei Audiowiedergabe durchhalten. Die Gesprächszeit gibt NTT im GSM-Betrieb mit 180 Minuten an, im Standby hält das Handy bis zu 520 Stunden.

So viel Technik will auch anständig verpackt sein. Mit Abmessungen von 113x50x24 mm und einem Gewicht von stattlichen 150 g ist das SO905iSC deutlich größer als Samsungs und Nokias Flaggschiffe. Aber wer achtet schon auf das Aussehen? Wie so oft zählen auch hier die inneren Werte.

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