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Zwei Terabyte auf der Speicherkarte

09.01.2009 | 14:00 Uhr |

Auf der CES kündigte die SD Association den SDXC-Speicherkartenstandard an. In Zukunft sollen damit bis zu zwei Terabyte an Daten auf eine Karte passen.

Die SD Association hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas mit SDXC einen neuen Speicherkartenstandard angekündigt. Derzeit liegt die Obergrenze des Speicherplatzes auf SDHC-Karten bei 32 Gigabyte. Mit dem SDXC-Standard soll sich das ändern: Laut der SD Association sollen die kommenden Karten zwischen 64 GByte und zwei Terabyte an Daten beherbergen. Letzteres ist derzeit technisch zwar noch nicht realisierbar, Karten mit 64 GByte Kapazität sollen aber noch in diesem Jahr in den Handel kommen.

Auch die Datenübertragungsrate wurde kräftig verbessert: Die theoretische Geschwindigkeit soll bei 104 MByte pro Sekunde beginnen. Mittelfristig wollen die Entwickler eine Bruttodatenrate von 300 MByte pro Sekunde erzielen. Als Dateisystem soll exFAT zum Einsatz kommen, das auch für den deutlichen Kapazitätsanstieg verantwortlich ist. Bisher verwendeten SDHC-Karten das FAT32-System. Laut den Entwicklern sei ein Firmware-Upgrade von SDHC-tauglichen Geräten auf den SDXC-Standard nicht möglich. Parallel zur SD Association kündigte auch Sony neue Memory Sticks mit bis zu zwei Terabyte Kapazität an. Gemeinsam mit Sandisk arbeitet der Hersteller unter dem Arbeitstitel „Memory Stick Format for Extended High Capacity" an den neuen Speicherkarten.

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