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SCO will Lizenzmodell für Linux vorstellen

21.07.2003 | 10:18 Uhr |

SCO hat angekündigt, innerhalb des kommenden Monats ein Lizenzprogramm für Linux-User vorzustellen. Laut Firmensprecher Blake Stowell werde das Unternehmen am heutigen Montag einen "Vorläufer" des Modells im Rahmen einer Pressekonferenz ankündigen.

SCO hat angekündigt, innerhalb des kommenden Monats ein Lizenzprogramm für Linux-User vorzustellen. Laut Firmensprecher Blake Stowell werde das Unternehmen am heutigen Montag einen "Vorläufer" des Modells im Rahmen einer Pressekonferenz ankündigen. Das Programm soll Anwendern und Firmen den Betrieb von Linux ermöglichen, ohne dabei in die Gefahr einer Klage zu geraten, so SCO.

In einer Vorankündigung schrieb das Unternehmen, "Möglichkeiten für Linux-Kunden" anbieten zu wollen. Gordon Haff, von der Beraterfirma Illuminata, hält diese Nachricht für eine wenig erfreuliche Medlung: "Möglichkeiten sind selten gute Nachrichten." Der Analyst glaubt, dass zwar die Mehrheit der Linux-User sich auf ein solches Modell nicht einlassen werde, einige Firmen der Sicherheit wegen Lizengebühren an SCO abtreten würden.

SCO hat im vergangenen März IBM auf zunächst eine Milliarde und später drei Milliarden Dollar Schadensersatz wegen Patentrechtsverletzung verklagt. Demnach soll IBM geschützen Unix-Quellcode von SCO in den Linux-Kernel eingebracht haben. IBM hat diese Beschuldigung zurückgewiesen.

SCO: Auch Sun Lizenznehmer (PC-WELT Online, 11.07.2003)

Streit um Linux: SCO weitet IBM-Klage aus (PC-WELT Online, 17.06.2003)

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