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SCO verklagt Autoteile-Händler

03.03.2004 | 16:05 Uhr |

Gestern hatte SCO die erste Klage gegen einen Linux-Anwender angekündigt, heute folgt der Name des betroffenen Unternehmens. Es handelt sich um die US-Handelskette Autozone, die Ersatzteile vertreibt.

Gestern hatte SCO die erste Klage gegen einen Linux-Anwender angekündigt, heute folgt der Name des betroffenen Unternehmens. Es handelt sich um die US-Handelskette Autozone, die Ersatzteile vertreibt.

Durch die Klage, die in Nevada eingereicht wurde, soll das Unternehmen gezwungen werden, künftige Urheberrechtsverletzungen durch die Verwendung von Linux zu unterlassen. Zudem soll es zu Schadenersatz in noch unbekannter Höhe verurteilt werden.

SCO behauptet, dass Teile von Linux 1:1 aus dem Code von der AT&T-Unix-Software stammen, dessen Rechte das Unternehmen im Jahr 2000 erworben hat. Im März 2003 hat SCO IBM auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt. Eine Entscheidung steht in diesem Fall noch aus. Bislang blieb SCO allerdings jeglichen Beweis für seine Behauptungen schuldig.

Schlappe für SCO: Bestimmte Behauptungen müssen unterlassen werden (PC-WELT Online, 03.03.2004)

SCO will ersten Linux-Nutzer verklagen (PC-WELT Online, 02.03.2004)

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