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SCO macht neue Front auf - und verklagt Novell

22.01.2004 | 10:34 Uhr |

Während sich diverse Firmen gegen drohende Patentklagen von SCO rüsten und sich an einem SCO-Schutz-Fond beteiligen macht SCO schon wieder eine neue Front auf: Das Unternehmen verklagte jetzt kurzerhand den US-Softwarekonzern Novell.

Während sich diverse Firmen gegen drohende Patentklagen von SCO rüsten und sich an einem SCO-Schutz-Fond beteiligen ( wir berichteten ) macht SCO schon wieder eine neue Front auf: Das Unternehmen verklagte jetzt kurzerhand den US-Softwarekonzern Novell.

Die Palette der Vorwürfe reicht dabei von irreführenden Behauptungen bis hin zu unrechtmäßigen Ansprüchen. So wirft SCO Novell vor, unrechtmäßig Copyright-Ansprüche für Unix-Technologie eingereicht zu haben.

Novell soll auch falsche und irreführende Behauptungen in der Öffentlichkeit aufgestellt haben. Dass es nämlich die Rechte an Unix und Unixware halte. Darüber hinaus soll Novell versucht haben, die Möglichkeiten von SCO, seine Urheberrechte wahrzunehmen, zu blockieren.

Die jetzt im Utah State Court in Salt Lake City eingereichte Klage verlangt nun einen dauerhaften Unterlassungsanspruch und Schadenersatz - Schadenersatz in noch unbestimmter Höhe für Novells Verleumdung von SCOs Copyright-Ansprüchen sowie Bußgeldzahlungen (ebenfalls in noch unbestimmter Höhe) wegen des "böswilligen und absichtlichen Verhaltens" seitens Novells.

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