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SCO geht gegen DaimlerChrysler vor

04.03.2004 | 08:50 Uhr |

SCO scheint sich entschlossen zu haben, Nägel mit Köpfen zu machen - nachdem gestern die US-Handelskette Autozone, die Ersatzteile vertreibt, ins Visier genommen wurde, geht es jetzt einem "global Player" - wie SCO betont - an den Kragen. Das Software-Haus verklagt die DaimlerChrysler Corporation.

SCO scheint sich entschlossen zu haben, Nägel mit Köpfen zu machen - nachdem gestern die US-Handelskette Autozone, die Ersatzteile vertreibt, ins Visier genommen wurde, geht es jetzt einem "global Player" - wie SCO betont - an den Kragen. Das Software-Haus verklagte die DaimlerChrysler Corporation.

Die Klage wurde vor dem U.S. County Circuit Court in Oakland eingereicht. Der Vorwurf: DaimlerChrysler soll gegen einen "wichtigen Passus des Lizenzvertrages" mit der SCO Group Inc. verstoßen haben. SCO sieht die Klage als einen weiteren Schritt, um "Ansprüche auch gegenüber Endanwendern" geltend zu machen.

Gregory Blepp, Vice President SCOsource, kommentierte den Schritt wie folgt: "Alle Unternehmen im Besitz einer Unix System V Lizenz wurden beziehungsweise werden aufgefordert, den vertraglich vereinbarten Verpflichtungen gegenüber SCO nachzukommen. Diese müssen sich im Klaren sein, dass wir zur Durchsetzung unserer Rechte auch gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen werden. Dies gilt für Lizenznehmer in USA genau so, wie in Deutschland oder anderen Ländern."

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