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SCO-Streit: Gartner gibt Unternehmen Verhaltenstipps

26.05.2003 | 10:59 Uhr |

Der Streit zwischen SCO und der Linux-Gemeinde zieht immer weitere Kreise. Neben Linus Torvalds melden sich nun auch die Analysten von Gartner zu Wort. Sie geben Unternehmen Tipps, wie sie sich im Vorfeld auf eine mögliche gerichtliche Auseinandersetzung mit SCO vorzubereiten haben, um ihren Geschäftsbetrieb nicht zu gefährden.

Der Streit zwischen SCO und der Linux-Gemeinde zieht immer weitere Kreise. Neben Linus Torvalds (wir berichteten) melden sich nun auch die Analysten von Gartner zu Wort. Sie geben Unternehmen Tipps, wie sie sich im Vorfeld auf eine mögliche gerichtliche Auseinandersetzung mit SCO vorzubereiten haben, um ihren Geschäftsbetrieb nicht zu gefährden.

So seien konkrete Klagen seitens SCO gegen Linux-Anwender zwar noch Zukunftsmusik, Unternehmen sollten jedoch nichtsdestotrotz Schritte einleiten, um sich davor zu schützen, schreibt Gartner-Analyst George Weiss in einer Mitteilung des Unternehmens.

Diese vorbereitenden Maßnahmen umfassen unter anderem:

* die Reduzierung des Einsatzes von Linux in "komplexen, unternehmenskritischen Systemen", bis geklärt ist, wie weitreichend die Ansprüche von SCO tatsächlich sind.

* die Sicherung eines "umfassenden" Support-Vertrages, der Vorinstallationen, Konfigurationstests und Betriebssystem-Zertifizierung für den Einsatz von Linux auf Plattformen von großen Anbietern wie Hewlett-Packard, IBM, Sun Microsystems und Dell umfasst.

* die Untersuchung jeder Linux- oder anderer Open-Source-Software vor ihrem jeweiligen Einsatz. Die Überprüfung soll vor allem klären, woher die Anwendung stammt und wie sie zusammengesetzt wurde.

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