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SCO: Auch Sun Lizenznehmer

11.07.2003 | 12:59 Uhr |

Endlich haben Sun Microsystems und Microsoft etwas gemeinsam: Beide Firmen haben in diesem Jahr Unix-Lizenzverträge mit der SCO Group geschlossen.

Endlich haben Sun Microsystems und Microsoft etwas gemeinsam: Beide Firmen haben in diesem Jahr Unix-Lizenzverträge mit der SCO Group geschlossen. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung von SCO bei der US-Börsenaufsicht hervor. Die kalifornische Firma, die sich im Besitz des Copyrights an Unix glaubt und dies derzeit massiv einklagt, verdient demnach 2003 insgesamt 13,25 Millionen Dollar mit den beiden Verträgen, von denen bis dato nur der mit Microsoft öffentlich geworden war, berichtet unsere Schwesterpublikation " Computerwoche ".

Suns Lizenz ist nach Angaben von John Loiacono, Vice President der Operating Platforms Group, einer von mehreren, die die McNealy-Firma mit verschiedenen Eigentümern des System-V-Sourcecode geschlossen hat, zuletzt seit 1994 SCO. Die letzte Lizenz sei im Februar dieses Jahres erworben worden und umfasse "mehrere Hundert Treiber, die im Wesentlichen der Anbindung von Peripherie an das Betriebssystem diesen".

Interessanterweise räumt SCO Sun im Rahmen der Übereinkunft auch noch die Option ein, bis zu 210.000 SCO-Aktien für 1,83 Dollar pro Stück zu kaufen (aktuell notiert das Papier bei 11,16 Dollar). Sun wollte die Möglichkeit einer solchen Beteiligung nicht kommentieren.

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