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SARS mit immer größeren Auswirkungen auf IT-Branche

02.05.2003 | 14:58 Uhr |

Der Ausbruch der Lungenkrankheit SARS führt nicht nur zu menschlichen Tragödien, sondern schadet immer stärker auch der Wirtschaft. Laut Aberdeen Group könnte der Virus zu einem Rückgang der IT-Ausgaben in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar führen. Bei der Erhebung der Zahlren haben die Marktforscher die fünf am stärksten betroffenen Staaten China mit Hongkong, Singapur, Vietnam, Taiwan und Kanada berücksichtigt.

Der Ausbruch der Lungenkrankheit SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) führt nicht nur zu menschlichen Tragödien, sondern schadet immer stärker auch der IT-Wirtschaft. Laut Aberdeen Group könnte der Virus zu einem Rückgang der IT-Ausgaben in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar führen. Bei der Erhebung der Zahlren haben die Marktforscher die fünf am stärksten betroffenen Staaten China mit Hongkong, Singapur, Vietnam, Taiwan und Kanada berücksichtigt.

Durch SARS sinke der Absatz an IT-Produkten in diesen Staaten, viel verheerender sei allerdings, dass auch die Versorgung mit Elektronikkomponenten immer mehr betroffen sei. In den vergangenen Jahren wurde deren Produktion verstärkt in den asiatischen Raum verlagert, vor allem in Ländern, die jetzt von SARS betroffen sind.

Acer hat bereits seine Wachstumserwartungen in China von bisher 50 Prozent auf 30 bis 50 Prozent gesenkt. Insgesamt ist China auch mit 1,723 Milliarden US-Dollar am meisten betroffen von dem Rückgang der IT-Ausgaben. In absoluten Zahlen würden die Ausfälle allerdings eher moderat ausfallen. Sollte SARS bis ins Jahr 2004 anhalten, dann befürchten die Marktforscher schwerwiegende Folgen für die von der Branche so erhofften Erholung der IT-Wirtschaft.

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