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SAP dementiert Probleme bei der Bundeswehr

25.11.2002 | 17:29 Uhr |

Hat die Bundeswehr nun Probleme mit der Einführung neuer Software oder nicht? Letzte Woche machte ein Bericht die Runde, nach dem sich die Einführung der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware R/3 von SAP verzögere - sehr zum Schaden des Steuerzahlers. Jetzt hat SAP diesen Bericht dementiert, nach Angaben eines Unternehmens-Sprechers gebe es keine ungewöhnlichen Verzögerungen.

Hat die Bundeswehr nun Probleme mit der Einführung neuer Software oder nicht? Letzte Woche machte ein Bericht des Handelsblatts die Runde, nach dem sich die Einführung der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware R/3 von SAP verzögere - sehr zum Schaden des Steuerzahlers. Jetzt hat SAP diesen Bericht dementiert, nach Angaben eines Unternehmens-Sprechers gebe es keine ungewöhnlichen Verzögerungen, wie aus einem Bericht der Computerwoche hervorgeht.

Das Projekt sei im Zeitplan und die Kosten nicht unerwartet hoch. Die Implementierung hätte vor einem Jahr begonnen und das Vorhaben sei in der ersten Planungsphase, was bei einer Einführung diesen Umfangs nicht ungewöhnlich sei.

Das Handelsblatt hatte in der vergangenen Woche berichtet, die SAP-Einführung würde sich verzögern, und jeden Tag fielen externe Beratungskosten in Höhe von 350.000 Euro an. Die Einführung von R/3 soll etwa 250 kaufmännische Einzelanwendungen an 700 Bundeswehrstandorten ablösen und vereinheitlichen.

Bundeswehr kämpft mit Computer-Problemen (PC-WELT Online, 21.11.2002)

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