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S3200-Spezifikation: Firewire gibt Gas

18.12.2007 | 11:00 Uhr |

Anfang kommenden Jahres soll die S3200-Spezifikation dem Firewire-Standard zu Geschwindigkeiten von bis zu 3,2 GBit/s verhelfen.

Die Industrievereinigung 1394 Trade Association ( 1394TA ) erwartet für Anfang kommenden Jahres die Verabschiedung der neuen Firewire 1394b-S3200-Spezifikation. Sie ermöglicht der Firewire- oder iLink-Schnittstelle theoretische Datenübertragungsraten von maximal 3,2 GBit pro Sekunde, was umgerechnet rund 400 MByte pro Sekunde entspricht. Davon stehen 97 Prozent für den reinen Datentransfer zur Verfügung, die restlichen drei Prozent werden vom Overhead belegt. Kabel und Stecker bleiben gegenüber den derzeit erhältlichen Firewire-800-Lösungen unverändert.

Die 1394TA sieht den kommenden Firewire-Standard in erster Linie als Konkurrenz für andere Schnittstellen, wie beispielsweise eSATA, HDMI oder das kommende USB 3.0. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber den Konkurrenten ist die Möglichkeit, mehr Strom per S3200 zu übertragen. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel externe Festplatten ohne eigenes Netzteil stabil betreiben. Zudem wurden Standards und Verfahren nicht geändert, um Abwärtskompatibilität und einfache Integration in Chipsätze oder Software sicherzustellen. Wann erste Geräte mit dem schnellen Firewire zu erwarten sind, ist noch nicht bekannt.

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