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S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl - es ist fertig

06.03.2007 | 17:06 Uhr |

Nach jahrelanger Entwicklung wurde das PC-Spiel S.T.A.L.K.E.R jetzt fertig gestellt und wird noch im März in die Läden kommen.

So mancher mag befürchtet haben, dass das Spiel "S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl" niemals erscheinen oder ihm ein ähnliches Schicksal zuteil wird, wie "Duke Nukem: Forever", das einfach nicht fertig werden will. Jetzt gibt es Entwarnung: Der Publisher THQ hat am Dienstag offiziell verkündet, dass die Entwicklung des Spiels abgeschlossen worden sei und es den Gold-Master-Status erreicht hat. Entwickelt wurde das Spiel von der ukrainischen Entwicklerschmiede GSC Game World .

Damit steht dem Erscheinen des Spiels am 23. März nichts mehr im Wege.

"S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl" ist eine Mischung aus Ego-Shooter und Survival-Horror-Spiel und das alles in einer offenen Welt und in einem im Gebiet des Tschernobyl-Reaktors angesiedelten Szenario. Bereits 2003 auf der Games Convention in Leipzig konnten wir einen Blick auf eine Tech-Demo werfen. Damals hieß es, das Spiel würde 2004 erscheinen. Es folgte eine Verschiebung nach der anderen. Nach fünf Jahren Entwicklungszeit hat das Team das Spiel fertiggestellt.

Die Story:

Im Jahre 1986 erschütterte eine starke Explosion das Atomkraftwerk von Tschernobyl und löste eine der verheerendsten nuklearen Katastrophen der Geschichte aus. 20 Jahre vergehen, bis eines Tages eine erneute Explosion das alte Reaktorgelände in ein grellweißes Licht taucht. Doch die wahren Ursachen bleiben im Dunklen... Seit dieser Zeit werden ansteigende Energiestörungen beobachtet, die lokale tödliche Anomalien verursachen, gegen die selbst die beste Schutzkleidung wirkungslos ist. Im Jahre 2012 gelingt es ersten Expeditionen unter Missachtung der geltenden Gesetze, die Region zu erkunden, die nun als „die Zone“ bezeichnet wird. Unter jenen, die sich hineinwagen, befinden sich die S.T.A.L.K.E.R., Glücksritter und Plünderer, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um verstrahlte Artefakte zu erlangen, die hohe Preise auf dem Schwarzmarkt versprechen. Doch sie sind nicht allein. Das ukrainische Militär ständig auf den Fersen, müssen die S.T.A.L.K.E.R. sich gegen wilde mutierte Kreaturen zur Wehr setzen, die in der Region leben, und zugleich ihre Konkurrenten bei der Jagd nach wertvollen Artefakten abhängen. Unter ihnen gibt es einen S.T.A.L.K.E.R., der sich noch tiefer in das Herz von Tschernobyl hineinwagen wird, um die wahre Vergangenheit der Zone und eine noch dunklere Zukunft zu enthüllen.

Weitere Infos zum Spiel finden Sie auf der offiziellen Seite .

Übrigens: Unsere Schwesterpublikation Gamestar hat in der aktuell am Kiosk erhältlichen Ausgabe 04/2007 das Spiel bereits ausführlich getestet und eine Wertung von 90% vergeben.

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