133478

S.A.D. gründet eigenes Musiklabel

24.06.2004 | 10:31 Uhr |

Die Ulmer Softwareschmiede S.A.D., die schon seit geraumer Zeit einen Feldzug gegen das aktuelle Urheberrechtsgesetz führt, hat sich nun einen neuen Coup einfallen lassen. Das Unternehmen steigt in das Musikgeschäft ein und hat das Label s.a.d. music ins Leben gerufen.

Die Ulmer Softwareschmiede S.A.D., die schon seit geraumer Zeit einen Feldzug gegen das aktuelle Urheberrechtsgesetz führt, hat sich nun einen neuen Coup einfallen lassen. Das Unternehmen steigt in das Musikgeschäft ein und hat das Label s.a.d. music ins Leben gerufen.

Bevor es allerdings los geht, muss die Internet-Gemeinde mithelfen. Auf der Website des Labels sammelt S.A.D. 1.000 Gründe, warum es sich lohnen soll, Musik zu machen. Sobald 1.000 Argumente beisammen sind, will S.A.D. das Geheimnis um die ersten Plattenverträge lüften. Musikfans werden aufgerufen, an dieser Argumente-Sammelaktion auf dieser Seite teilzunehmen.

"Statt sich in einen kostspieligen jahrelangen Rechtsstreit zu stürzen oder für die eigenen Kopierschutzknacker nach Gesetzeslücken zu suchen, nutzt S.A.D. sein positives Image beim Verbraucher und verkauft diesem lieber selbst Musik und bietet eine echte Alternative zu den Majorfirmen", so S.A.D zu den Gründen für den Einstieg in das Musikgeschäft.

Neue Musik-CDs will S.A.D. für 12 Euro auf den Markt bringen und dabei auf den Einsatz von Kopierschutzverfahren verzichten. Zwei Plattenverträge sollen mit deutschen Bands geschlossen worden sein, die mit s.a.d. music ihr Debütalbum veröffentlichen werden. Bei einer dritten und ebenfalls aus Deutschland stammenden Band, soll es sich um Künstler handeln, die ein Comeback nach kreativer Pause starten.

Im Rahmen einer Releaseparty sollen am 16. Juli die Künstler von s.a.d. Music präsentiert werden. Wer an der "1000 Gute Gründe"-Aktion teilnimmt, hat unter anderem die Chance, eine Einladung für die Party zu ergattern.

0 Kommentare zu diesem Artikel
133478