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Billigflieger erlaubt Telefonieren mit dem Handy im Flugzeug

Die Passagiere des Billigfliegers Ryanair können jetzt im Flugzeug auch mit ihrem Handy telefonieren, im Internet surfen und E-Mails abrufen. Die Datengeschwindigkeit ist aber auf GPRS begrenzt und die Preise teuer.

Der Billigflieger Ryanair hat die 2006 angekündigten Pläne umgesetzt und bietet seinen Passagieren ab sofort eine Handy-Verbindung im Flugzeug an. Sie können über den Wolken mit ihrem Handy telefonieren und Daten abrufen. Die Geschwindigkeit ist auf GPRS begrenzt. Nur während des Starts und der Landung ist die Nutzung von Handys und Laptops mit Mobilfunkmodem weiterhin verboten.

Die Fluggesellschaft nutzt den schweizer Anbieter OnAir für die Abwicklung der Verbindungen. Dieser hat ein System entwickelt, dass die Mobilfunkverbindungen über eine Basisstation im Flugzeug an einen Satelliten des Betreibers Inmarsat leitet. Dieser schickt die Signale an die Bodenstationen, wo sie an den Empfänger weitergeleitet werden.

Alle Flüge von und nach Dublin sind bereits mit dem System ausgestattet, weitere folgen in den nächsten Monaten. In etwa 18 Monaten soll die gesamte Flotte von Ryanair mit Mobilfunkstationen ausgestattet sein.

Die Preise sind keiner Regelung unterworfen und werden vom jeweiligen Netzbetreiber bestimmt. Etwa 50 Mobilfunkanbieter weltweit haben eine Vereinbarung mit OnAir unterzeichnet. Bei Ryanair kostet eine SMS im Durchschnitt 50 Cent, Anrufe zwischen zwei und drei Euro pro Minute und das Abrufen von E-Mails zwischen einem Euro und 1,50 Euro, falls der Datentransfer 100 KB nicht übersteigt. Handys mit einer Guthabenkarte funktionieren ebenfalls. Der Empfang von SMS ist kostenlos.

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