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Russische Schulen wechseln wegen Piraterie-Vorfall auf Linux

12.02.2007 | 05:30 Uhr |

Linux geht als Gewinner nach einem Streit zwischen russischen Behörden und Schulen vom Feld.

Laut mosnews.com haben russische Behörden statt die Verkäufer zu strafen einen Schulleiter eingesperrt, der Raubkopien von Windows gekauft hatte. Nun sind anscheinend andere Schulen ebenfalls besorgt und haben beschlossen, auf Linux zu wechseln.

Der Minister für Bildung Nikolay Karpushin sagte, dass Schulen bald keine Software mehr von kommerziellen Firmen kaufen. Statt dessen würde man freie Software wie Linux, Russky Office und OpenOffice einsetzen. Die Lehrer zeigten sich von diesem Schritt wenig begeistert. Sie wüssten nicht viel über Linux und es gibt keine Spezialisten, die Hilfestellung geben könnten. (jdo)

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