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Rundumschutz für Linux

25.07.2006 | 16:12 Uhr |

Mit Panda Desktop Secure bietet der Antivirus-Hersteller eine umfassende Schutzlösung für Linux-PCs an.

Der spanische Antivirus-Hersteller Panda Software hat die finale Version seines Linux-Schutzpakets "Panda Desktop Secure" vorgestellt. Neben der Antivirus-Software gehört auch eine Desktop Firewall zur Ausstattung.

Das Sicherheitspaket ist vor allem für Linux-Arbeitsplätze gedacht, auch in gemischten Arbeitsumgebungen, in denen auch Windows-PCs eingesetzt werden. Alle Einstellungen erfolgen über eine einzige, grafische Bedienoberfläche, die sich in den jeweiligen Desktop einklinkt.

Der Virenscanner ist neben der traditionellen, signaturbasierten Erkennung auch mit einem als "Genetic Heuristic Engine" bezeichneten Scan-Modul ausgestattet. Dieses soll auch bislang unbekannte Malware erkennen und stoppen. Auch Dialer und Spyware sollen entdeckt werden. Mail-Schutz für die gängigen Mail-Programme wie Mozilla Thunderbird und Ximian Evolution ist ebenfalls integriert.

Die Überwachung des Nachrichtenverkehrs, die Erkennung von Eindringlingen und die Zugriffsgenehmigungen für verschiedene Anwendungen können über die grafische Oberfläche eingestellt und kontrolliert werden. Eine Update-Fuktion hält die Software automatisch auf dem aktuellen Stand.

Mindestanforderung für Panda Desktop Secure ist ein PC mit 400-MHz-Prozessor (empfohlen: 800 MHz) und 128 MB Arbeitsspeicher (empfohlen: 256 MB). Unterstützt werden die Linux-Distributionen Suse 9.2, Fedora Core 2/3/4, Ubuntu 5.10, Debian 3.1 sowie Red Hat Enterprise Desktop 4. Einzelplatz-Benutzer können Panda Desktop Secure inklusive technischen Support und Updates drei Monate lang kostenfrei testen. Eine Ein-Jahres-Lizenz kostet 79,92 Euro.

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