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Rückruf: HP tauscht 135.000 Notebook-Akkus aus

14.10.2005 | 13:59 Uhr |

HP hat eine Rückruf-Aktion für möglicherweise gefährliche Akkus gestartet, die in diversen Notebooks des Herstellers verbaut wurden.

Hewlett-Packard (HP) hat eine weltweite Rückruf-Aktion für Notebook-Akkus gestartet. "HP und der Akkuzellenhersteller haben einen Defekt in Akkus gefunden, die zwischen März 2004 und September 2004 hergestellt wurden", heißt es in der offiziellen Mitteilung seitens HP. Die Notebooks mit diesen Akkus wurden zwischen März 2004 und Mai 2005 verkauft. Außerdem wurden die betroffenen Akkus auch einzeln verkauft.

Die Rückrufaktion erfolgt in Zusammenarbeit mit dem U.S.-Verbraucherschutz Consumer Product Safety Commission (CPSC). Insgesamt sollen 135.000 Akkus weltweit an den Hersteller zurück geschickt werden. Ein Kurzschluss könnte für eine Überhitzung der Batteriezellen sorgen und so zu einem Feuer führen. Hewlett-Packard hat 16 Berichte über eine Überhitzung der Akkus erhalten und daher den Rückruf gestartet.

Die betroffenen Kunden erhalten kostenlos ein Ersatzakku. Betroffen sind die Akkus in diversen Modellen der Serien HP Pavilion, Compaq Presariom HP Compaq und Evo. Eine vollständige Auflistung aller eventuell in Frage kommenden Notebook-Modelle finden Sie auf dieser von Hewlett-Packard eigens für die Rückruf-Aktion online gestellte Website .

Sollte Ihr Notebook in der Tabelle aufgelistet sein, dann geht es im nächsten Schritt darum zu ermitteln, ob das Akku von der Rückruf-Aktion betroffen ist. Der Strichcodeaufkleber des Akkus muss mit den Buchstaben "GC", "IA", "L0" oder "L1" beginnen. Eine genaue Anleitung, wie Sie beim Ausbau des Akkus vorgehen müssen, entnehmen Sie der besagten Seite. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen darüber, wohin Sie das Akku einsenden müssen, um einen Ersatzakku zu erhalten.

Fujitsu-Siemens hatte Mitte Juni eine Rückruf-Aktion für Notebook-Akkus gestartet. Bei den betroffenen Akkus endete die Seriennummer auf "G1L1" ( wir berichteten ).

Hewlett-Packard betont ausdrücklich, dass der eigene Akku-Rückruf nicht im Zusammenhang mit anderen Rückrufen stehe.

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