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Rückruf: Bei Land Rover entriegeln sich die Türen während der Fahrt

13.07.2015 | 13:46 Uhr |

Ein heftiger Software-Fehler zwingt Jaguar Land Rover zum Rückruf von 65.352 Autos: Während der Fahrt können sich die Türen entriegeln. Und bei GM sowie Opel kann die Heckklappe plötzlich zufallen.

Der indisch-britische Automobil-Hersteller Jaguar Land Rover muss 65.352 Fahrzeuge außerplanmäßig in die Werkstätten rufen. Weil ein Software-Fehler dazu führen kann, dass bei Fahrzeugen mit einem Zündschloss-losen Keyless-Öffnungssystem sich während der Fahrt die Türen entriegeln. In einem Fall soll eine Tür während der Fahrt sogar aufgesprungen sein, wie US-Medien berichten.

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Von dem Software-Fehler sind konkret Fahrzeuge des Land-Rover-Typs Range Rover betroffen, die seit dem Jahr 2013 und bis März 2015 produziert wurden.

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Jaguar Land Rover will die betroffenen Fahrzeughalter anschreiben. Diese müssen dann eine Vertragswerkstatt aufsuchen, wo ihren Fahrzeugen die neueste Software-Version aufgespielt wird. Das erfolgt kostenlos.

Land Rover mit Keyless-Startsystem lassen sich angeblich leicht knacken

Im Oktober 2014 hatte Jaguar Land Rover ebenfalls große Probleme mit seinem Keyless-Startsystemen. Damals wurde bekannt, dass sich Auto-Versicherer weigerten, besonders hochpreisige Land-Rover-Modelle ohne klassischen Zündschlüssel mit Zündschloss und stattdessen mit Keyless-Zündung zu versichern. Weil sich solche Keyless-Fahrzeugen von Land Rover von Hackern leicht knacken und stehlen lassen würden. Land Rover verteidigte sich damals mit der Behauptung, dass die ein Problem der ganzen Branche und nicht nur von bestimmten Land-Rover-Modellen sei.

GM und Opel fallen die Klappen zu

Derzeit herrscht wieder Hochkonjunktur in Sachen Rückrufe: General Motors (GM) muss in Nordamerika 780.000 Autos zurückrufen, weil die Heckklappen überraschend zufallen und dabei Menschen verletzen können. Kurz zuvor musste die deutsche GM-Tochter Opel zirka 47.000 Insignia Kombi aus den Jahren 2007 bis 2015 wegen des gleichen Problems in die Werkstätten rufen.

Ford-Motoren laufen einfach weiter

Ford wiederum musste über 433.000 Autos zurückrufen, weil ein Software-Fehler dazu führen kann, dass der Fahrer den Motor nicht mehr ausschalten kann.

 

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