14.08.2012, 18:04

Michael Söldner

Rückkehr

Wikileaks nach einwöchiger DDoS-Attacke wieder online

©wikileaks.org

Für mehr als eine Woche wurde die Enthüllungsplattform Wikileaks durch DDoS-Attacken ausgebremst. Nun scheint der Hacker-Angriff beendet worden zu sein.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks.org macht sich mit der Veröffentlichung zugespielter Dokumente nicht nur Freunde im Internet. In der vergangenen Woche wurde das Online-Angebot immer wieder durch DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) ausgebremst oder war zeitweise gar nicht mehr erreichbar. Nach Angaben der Betreiber wurden die Server mit 10 Gigabits pro Sekunde überflutet.

Die Gruppe Anti Leaks hat sich zu dem Angriff bekannt. Bei einer DDoS-Attacke werden Internet-Angebote von einer Vielzahl an Computern mit Anfragen überhäuft, dies führt meist dazu, dass der Server unter der Last der Zugriffe zusammenbricht. Der Zeitpunkt der Attacken stünde in Zusammenhang mit der Veröffentlichung von E-Mails, die eine systematische Überwachung durch die Software-Firma Trapwire aufdecken sollen.
Wikileaks ist bald pleite - Kasse leer

Der Gründer von Wikileaks, Julian Assange, befindet sich derzeit in der Londoner Botschaft von Ecuador, wo er um politisches Asyl bittet. Damit möchte Assange die Auslieferung an die schwedischen Behörden verhindern, die ihm sexuelle Übergriffe vorwerfen, die er jedoch beharrlich abstreitet.
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