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Roxio will Software-Sparte verkaufen und Napster heißen

10.08.2004 | 11:53 Uhr |

Der Software-Hersteller Roxio will seine Software-Sparte komplett verkaufen, um sich voll und ganz auf die Online-Musiksparte konzentrieren zu können. Im Zuge dieser Transaktion soll auch der Firmenname in Napster geändert werden.

Bei der Präsentation der Quartalszahlen kündigte Roxio an, seine Software-Sparte an das Unternehmen Sonic Solutions zum Preis von 80 Millionen Dollar veräußern zu wollen. Im Zuge der Transaktion will Roxio auch gleich seinen Firmennamen in Napster ändern. Damit soll die Konzentration des Unternehmens auf den Verkauf digitaler Musik per Internet verdeutlicht werden.

Mit dem Verkauf der Software-Abteilung würde Roxio alles auf eine Karte setzen. Der Erlös soll komplett in den Ausbau des Online-Musikshops von Napster fließen und somit dessen Position im Vergleich zu Apples Itunes Music Store stärken.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2005, das am 30. Juni 2004 endete, meldete Roxio einen Umsatz von 29,9 Millionen Dollar, ein Plus von 5,7 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahresquartal. Allerdings verbuchte das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust in Höhe von 2,6 Millionen Dollar oder 0,08 Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal betrug das Minus noch 370.000 Dollar oder 0,02 Dollar pro Aktie.

Im Detail betrachtet lieferte die Software-Sparte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005 einen Umsatz von 22 Millionen Dollar und einen Gewinn von rund sechs Millionen Dollar ab, Napster steuerte im gleichen Zeitraum einen Umsatz in Höhe von 7,9 Millionen Dollar und einen Verlust in Höhe von 8,1 Millionen Dollar bei.

Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 25 Millionen Dollar. Der Verkauf der Software-Sparte soll im vierten Quartal 2004 abgeschlossen sein.

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