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Rosstäuscher: Trojanisches Pferd verkauft iPhone

02.07.2007 | 17:31 Uhr |

Ein Trojanisches Pferd erzeugt gefälschte Popups, die auf eine gefälschte Apple-Seite führen. Dort sollen eventuelle Besucher für 499 Dollar ein Apple iPhone erwerben können, tatsächlich bekommen sie jedoch nichts für ihr Geld.

Der in den USA ausgebrochene Hype um Apples iPhone ruft offenbar auch Trittbrettfahrer auf den Plan. Die wollen nur das Geld ihrer Opfer, können und wollen jedoch kein iPhone liefern - nicht einmal ein nachgemachtes. Alex Eckelberry, Chef des Anti-Spyware-Herstellers Sunbelt Software, dokumentiert im Blog seines Unternehmens mit vielen Screenshots ein Trojanisches Pferd, das Popups generiert und den Browser manipuliert.

Der Schädling installiert ein BHO (Browser Helper Object) im Internet Explorer, das beim Aufruf von Yahoo oder Google Popup-Fenster öffnet, die für Apples iPhone werben. Wer darauf klickt, wird scheinbar auf die Website iphone.com geleitet - zumindest erscheint diese seit kurzem zu Apple führende URL in der Adresszeile des Browsers. Diese ist jedoch von dem BHO manipuliert, tatsächlich landen Kaufinteressenten auf einer nachgeahmten Seite.

Wer dort ein iPhone bestellen will, wird aufgefordert, 499 US-Dollar via Western Union oder MoneyGram nach Lettland zu senden. Spätestens an dieser Stelle sollte jedem klar werden, dass es sich nicht um eine legitime Website handeln kann. Wer immer noch nichts merkt und das Geld anweist, finanziert einem Betrüger den Lebensunterhalt und zahlt Lehrgeld.

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