20130

Roboter gegen Schumi

19.10.2000 | 15:43 Uhr |

Deep Blue, der Schachcomputer ist Schnee von gestern. Zumindest wenn es nach den Machern von Al-Andi geht. Sie wollen eine Maschine entwickeln, die einen Rennwagen autonom steuern kann und diese gegen den amtierenden Weltmeister antreten lassen.

Deep Blue, der Schachcomputer ist Schnee von gestern. Zumindest wenn es nach den Machern von Al-Andi geht. Sie wollen eine Maschine entwickeln, die einen Rennwagen autonom steuern kann und diese gegen den amtierenden Weltmeister antreten lassen.

Der Roboter soll völlig eigenständig in einem Rennwagen über die Strecke fahren können und sich beständig weiterentwickeln. "Ein echtes Auto, ein echter Roboter auf einer echten Rennstrecke", heißt es auf der Homepage der Initiatoren.

Um den Wagen steuern zu können, muss der schnelle Al natürlich wissen, wo er überhaupt ist. Hierzu soll eine Kombination aus GPS, Laser-Positonsbestimmung und eingespeicherten Daten angewendet werden. Eine Technologie, mit der sich die Erfinder seit über 10 Jahren, auch im Rennsport beschäftigen.

Im Moment existiert jedoch nicht viel mehr als die Vision der beiden Initiatoren Kerry Spackman und Greg McKeown, vielmehr sind beide noch auf Sponsorensuche. Das sich das Geschäft lohnen könnte, belegt der Verweis auf die hohen Einschaltquoten beim zweiten Spiel des Schachcomputers Deep Blue. Diese hätte einem Werbewert von 125 Millionen US-Dollar entsprochen.

Legt man die Attraktivität eines Formel 1 Rennens zu Grunde, könnte ein vielfaches dieser Summe durch Werbung verdient werden. In drei Jahren soll das Projekt fertig gestellt sein und Al-Andi kann dann zeigen, was er wirklich drauf hat. (PC-WELT, 19.10.2000, mp)

www.man-v-machine.com: Mehr Informationen zu Al-Andi

Menschlicher Roboter (PC-WELT Online, 16.10.2000)

Sonys Robo-Hund intelligenter (PC-WELT Online, 12.10.2000)

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