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Roboter-Hintern soll Medizin-Studenten helfen

27.05.2015 | 13:55 Uhr |

Eine US-Universität hat einen Roboter-Hintern entwickelt. Er trägt den Namen "Patrick" und soll Medizin-Studenten helfen.

Eine Forscher-Gruppe mehrerer US-Universitäten hat einen Roboter-Hintern namens "Patrick" gemeinsam entwickelt. Die Forscher gehören der Universität von Florida, Drexel University und der Universität Wisconsin an. Der Roboter soll Medizin-Studenten beim Erlernen von Proktologie-Untersuchungen helfen. Dazu verfügt über vier Sensoren an einer künstlichen Prostata, die auf Berührungen des Untersuchenden reagieren. Über einen Computer-Monitor können die Studenten verfolgen, wo sich ihre Finger aktuell befinden und erhalten so Feedback darüber, ob sie die Untersuchung erfolgreich durchführen.

Laut dem Bericht von KQED Science soll "Patrick" den Studenten dabei helfen, auch ihre Hemmungen gegenüber dem Patienten bei einer derart intimen Untersuchung fallen zu lassen. So wird "Patrick" auf dem Computer-Monitor als virtueller Patient dargestellt, den der angehende Arzt zunächst begrüßen und befragen muss, ehe es dann an die eigentliche Untersuchung über den Roboter-Hintern geht.

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