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Roboter-Fußball: Deutsche Teams sind Weltmeister

Deutsche Roboter-Fußballer sind Weltklasse: Zum wiederholten Mal haben computergesteuerte Mini-Kicker der Berliner Hochschulen die Weltmeisterschaft in Japan gewonnen, die am Sonntag zu Ende gegangen ist.

Deutsche Roboter-Fußballer sind Weltklasse: Zum wiederholten Mal haben computergesteuerte Mini-Kicker der Berliner Hochschulen die Weltmeisterschaft in Japan gewonnen, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Die "Fighters" der Freien Universität siegten in der Liga der kleinen Roboter. Auch die Computerhunde der Berliner Humboldt-Universität holten sich erneut den Weltmeistertitel in der Liga der "Vierbeiner". Das haben die Universitäten am Montag in Berlin mitgeteilt. Beim jährlichen "RoboCup" treten Hochschulen aus aller Welt gegeneinander an.

Hinter den elektronischen Kickern stecken in der Regel kluge Köpfe aus den Informatik-Instituten. Bei dem spielerischen Vergnügen geht es durchaus um trockene Wissenschaft: Roboter-Fußball steht vor allem für Fortschritte in der Künstlichen-Intelligenz-Forschung, Elfmeterschießen inklusive.

Das ehrgeizige Ziel der Robo-Erfinder ist es, im Jahr 2050 gegen eine "humanoide" Fußballmannschaft anzutreten. Noch dauern die Roboter-Spiele allerdings oft nur zehn Minuten. In diesem Jahr traten 280 Mannschaften in verschiedenen Disziplinen im japanischen Osaka gegeneinander an. Nach Universitätsangaben verfolgten rund 100.000 Zuschauer die mehrtägige Roboter-WM. Erfolgreiche Kicker bastelten unter anderem auch japanische, australische oder US-amerikanische Uni-Forscher und Studenten.

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