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Google will Büro-Parkplätze überflüssig machen

26.09.2012 | 10:50 Uhr |

Mit Kalifornien erlaubt schon der zweite US-Staat Googles Roboter-Autos auf seinen Straßen. Sergey Brin hat große Pläne mit den selbstfahrenden Autos.

Nach Nevada ist Kalifornien nun der zweie Bundesstaat der USA, der die selbstfahrenden Roboter-Autos von Google auf seinen Straßen zulässt. Sergey Brin von Google glaubt, dass selbstfahrende Autos in spätestens fünf Jahren auch beim Otto-Normal-Verbraucher ankommen. Außerdem seien die Roboter-Autos sehr viel sicherer als Autos, die von Menschen gefahren werden, fügt er hinzu. Doch Brins Vision geht noch weiter: In Zukunft werde es keine Parkplätze mehr vor dem Büro geben. Die selbstfahrenden Autos lassen ihre Passagiere auf dem Weg zur Arbeit einfach vor den Gebäude aussteigen und fahren dann weiter. Parken könnten sie dann an einer beliebigen anderen Stelle.

Baut Google einen Aufzug zum Mond?

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hat nun Gesetz SB 1298 unterzeichnet, das die rechtliche Grundlage für die Fahrt der Google-Autos auf den Straßen im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA liefert. Das Gesetzt fordert aber, dass stets ein Fahrer im Auto sitzt, der im Notfall eingreifen kann. Außerdem dürfen die Roboter-Autos nur zu Testzwecken auf den öffentlichen Straßen fahren. Nicht aber zur Personenbeförderung.
 
Die Google-Autos sind mit Kameras, Laser und Radar ausgestattet. Sie erfassen den Straßenverkehr selbstständig und reagieren entsprechend. Die Computer-Berechnung mache die Autos sicherer, während Menschen manchmal müde oder gereizt am Steuer sitzen, fügt Brin hinzu. Jährlich sterben eine Million Menschen weltweit in Auto-Unfällen, untermauert er sein Argument. Die Google-Autos sollen insgesamt schon 300.000 Meilen Testfahrten hinter sich haben. Allerdings nicht ohne Unfall. Nach etwa 50.000 Meilen müsse der Fahrer derzeit einmal eingreifen, um einen Unfall zu verhindern. Brin verspricht, nachzubessern.

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