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Gefährliche Fußballer im Web

24.06.2008 | 16:27 Uhr |

Während Italien bei der Europameisterschaft ausgeschieden ist, führt es die Hitliste der gefährlichsten Fußball-Links im Web weiterhin an. Hier ist Deutschland nur Außenseiter.

Das Sicherheitsunternehmen McAfee hat mit seiner Online-Bewertungs-Software SiteAdvisor untersucht, welche Gefahren Fußball-Fans im Web drohen, wenn sie nach Informationen über bestimmte Spieler suchen. Die Namen beliebter Spieler werden missbraucht, um PCs zu kapern und so mit Hilfe von Spyware, Adware oder Spam Geld zu machen oder sogar Identitätsdiebstahl zu betreiben.

Zwar ist Italiens Torwart Gianluigi "Gigi" Buffon inzwischen mit seiner Mannschaft bei der Euro 2008 ausgeschieden, im Web führt er jedoch die Liste der gefährlichsten Spieler an. Sein Name führt am häufigsten zu unsicheren Websites. Ihm folgen seine Teamkollegen Alessandro Del Piero und Fabio Cannavaro. Der scheidende portugiesische Nationaltrainer Luis Felipe Scolari, der in der kommenden Saison die Mannschaft des FC Chelsea trainieren wird, ist der Trainer mit den meisten gefährlichen Links im Web.

Die deutsche Mannschaft ist nicht in der Spitzenelf vertreten. Nach Einschätzung von McAfee könnten jedoch am ehesten die Namen von Kapitän Michael Ballack und Teamchef Jogi Löw zu unsicheren Web-Seiten führen. Dies ist die Aufstellung der "Malicious XI", also der elf gefährlichsten Spielernamen der Euro 2008:

1. Gigi Buffon (Italien)
2. Alessandro Del Piero (Italien)
3. Fabio Cannavaro (Italien)
4. Klass Jan Huntelaar (Niederlande)
5. Freddie Ljungberg (Schweden)
6. Tomas Grigera (Tschechien)
7. Martin Harnik (Österreich)
8. Cennaro Gattuso (Italien)
9. Ruud Van Nistelrooy (Niederlande)
10. Cesc Fabregas (Spanien)
11. Carlos Puyol (Spanien)

Bis auf Spanien sind zwar schon alle in der Liste vertretenen Mannschaften ausgeschieden, Online-Kriminelle werden jedoch zweifellos weiterhin versuchen aus der Euro 2008 Kapital zu schlagen.

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