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Riot Games verklagt Cheat-Service für League of Legends

12.08.2016 | 16:21 Uhr |

Riot Games hat Klage gegen Leaguesharp eingereicht. Der Dienst verkauft Hacks und Bots für League of Legends.

Entwickler Riot Games verklagt den weltgrößten Cheat-Service für das MMO League of Legends (LoL). Leaguesharp, so der Name des Dienstes, wird den Mutmaßungen zufolge von drei deutschen Hackern geführt. Der Service verkauft zum monatlichen Abo-Preis von 15 bis 50 US-Dollar unter anderem Hacks und Bots, die versteckte Informationen anzeigen oder Spielabläufe automatisieren.

Riot Games hat eigenen Angaben zufolge bereits versucht, das Problem außergerichtlich zu lösen und die Betreiber von Leaguesharp kontaktiert. Als die Kontaktaufnahme fruchtlos blieb, habe man die Anwälte eingeschaltet . Riot Games behauptet, die Betreiber von Leaguesharp hätten Beweise vernichtet und zur Tarnung eine Briefkastenfirma in Peru eröffnet.

Mit der Klage will Riot Games gegen Unternehmen vorgehen, die die „Spielerfahrung von LoL zerstören und der Community schaden“, während sie sich selbst bereichern, heißt es in der Klageschrift. Die Betreiber von Leaguesharp haben nun 21 Tage Zeit, auf die Klage zu reagieren.

Download: League of Legends

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