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Neuer Discounter mit 9-Cent-Tarif

10.09.2008 | 12:55 Uhr |

Vor kurzem startete der Discounter ring seinen neuen Mobilfunktarif. Der Anbieter verlangt einen Minutenpreis von 9 Cent, Kurznachrichten sind mit 12 Cent etwas teurer als bei der Konkurrenz. Dafür können Sofortnachrichten verschickt werden, die beim internen Versand kostenlos sind und direkt auf dem Display des Empfängers angezeigt werden. Ob das als Alleinstellungsmerkmal ausreicht?

Der Mobilfunkmarkt ist um einen Discounter reicher. Der Anbieter ring startet ab sofort einen neuen Prepaid-Tarif mit einem Minutenpreis von 9 Cent in alle Handynetze, die Mailbox kann kostenlos abgefragt werden. Der mobile Datentransfer wird mit 24 Cent je Megabyte berechnet, die Abrechnung erfolgt im 100-Kilobyte-Takt. Kurznachrichten sind mit 12 Cent etwas teurer als bei Konkurrenten wie simyo oder blau.de, die sowohl für eine Gesprächsminute als auch für eine SMS nur 9 Cent verlangen. Dafür bietet ring einen kostenlosen internen SMS-Service: Auf der SIM-Karte findet man den Menüpunkt "ring SIMS" vorinstalliert. Damit können dann sogenannte ringSIMS-Nachrichten mit maximal 120 Zeichen untereinander verschickt werden. Sie landen beim Empfänger sofort auf dem Display und lassen sich nicht abspeichern.

Weil es sich um einen Prepaid-Tarif handelt, verzichtet ring auf eine Grundgebühr, eine festgelegte Laufzeit und einen Mindestumsatz. Das Starterpaket kostet 10 Euro und enthält ein Guthaben in gleicher Höhe. Neues Guthaben kann online auf der Website des Anbieters, per Telefon oder auf Wunsch automatisch aufgeladen werden, wenn ein festgelegter Betrag unterschritten ist. Realisiert wird das Angebot im Netz von E-Plus.

Die Konkurrenz am Discount-Markt ist stark und erschwert ring den Einstieg. Anbieter wie simyo, blau.de und congstar haben sich bereits etabliert und locken Kunden mit günstigen SMS- und Minutenpreisen von 9 Cent. Ob es ring gelingt, sich mit seinen kostenlosen ringSIMS von der Konkurrenz abzuheben, wird sich herausstellen müssen. Schwer wird es vor allem deshalb, weil sie nur intern kostenlos sind und die Community klein ist.

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