1958369

Riesiger Bitcoin-Pool gefährdet Sicherheit

16.06.2014 | 18:01 Uhr |

Der übermächtige Mining-Pool GHash würde nach Ansicht von Forschern aus den USA die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Bitcoin-Währung untergraben.

Kryptowährungen lassen sich mit sogenannten Minern generieren. Die Errechnung neuer Bitcoins soll im Idealfall allerdings dezentral ablaufen. Nun taucht jedoch ein Netzwerk auf, welches über 50 Prozent der insgesamt für das Bitcoin-Mining genutzten Rechenleistung stellt. Das GHash getaufte Netzwerk untergräbt nach Angaben von Forschern der Cornell Universität die Grundidee der Kryptowährung.

An mehreren Tagen überstieg die Rechenkapazität von GHash 51 Prozent aller weltweit am Mining beteiligten Pools. Dies gefährde die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Bitcoin-Währung, da sich Coins doppelt ausgeben, Gebühren anheben oder andere Netzwerke angreifen lassen. Zwar liegen derzeit noch keine Beweise vor, dass GHash seine Macht derart ausgenutzt hätte, dennoch müsse der Übermacht entgegengesteuert werden.

Virtuelles Geld: Bitcoin - so funktioniert die digitale Währung

Bitcoin geriet in den vergangenen Monaten immer wieder in die Negativschlagzeilen. Das Vertrauen in die alternative Währung sank so mehr und mehr.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1958369