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Ricke sieht Telekom in Glaubwürdigkeitskrise

24.03.2003 | 11:07 Uhr |

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke sieht seinen Konzern in einer "tiefen Glaubwürdigkeitskrise". Angesichts "angeblich neuer und brisanter Informationen" über Bilanzmanipulationen und Falschbewertungen, die in den vergangenen Wochen an die Öffentlichkeit gelangten, sei das "Vertrauen in den Konzern und sein Management erschüttert", meinte Ricke in einem Interview.

Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke sieht seinen Konzern in einer "tiefen Glaubwürdigkeitskrise". Angesichts "angeblich neuer und brisanter Informationen" über Bilanzmanipulationen und Falschbewertungen, die in den vergangenen Wochen an die Öffentlichkeit gelangten, sei das "Vertrauen in den Konzern und sein Management erschüttert", meinte Ricke in einem Gespräch mit dem "Spiegel". Bei den Anlegern sei ein "fataler Eindruck" entstanden.

"Alle diese Vorwürfe werden sich als haltlos erweisen", sagte der Manager. Insbesondere der umstrittene Prospekt zum Börsengang 2000 "war und ist in Ordnung", betonte er. Weitere Überraschungen in der Bilanz seien jetzt nicht mehr zu erwarten.

Gleichzeitig habe der Konzernchef Kritik am Telekom-Hauptaktionär, dem Bund, geübt, schreibt das Magazin. Als "absolut unprofessionell" bezeichnete Ricke die Vorgänge um die Ablösung des Telekom-Chefs Ron Sommer.

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