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Richtig bloggen: So klappt es mit den Lesern

Blogs sind digitale Sprachrohre für jedermann. Es dauert nur ein paar Minuten, so einen persönlichen Webauftritt einzurichten. Und dann kann, wer fähig ist, etwa eine E-Mail zu schreiben, sich über ein Thema seiner Wahl im Netz auslassen, also bloggen. Das bedeutet aber nicht, dass der Blog auch von irgendjemandem gelesen wird. Um unter den vielen Millionen Blogs weltweit wahrgenommen zu werden, müssen Blogger ein wenig nachhelfen.

Wer einen Blog eingerichtet hat, sollte ihn von Blog-Suchmaschinen wie " Blogstats.de ", "Technorati" oder "blo.gs" registrieren lassen. Wer sich für Blogs interessiert, kann sie sich hier zu einem bestimmten Thema heraussuchen lassen. Diese Anmeldung bei den Blog-Suchmaschinen wird Pingen genannt. Und Pingen sollten Blogger auch bei jeder Aktualisierung ihrer Seite. Meist lässt sich das Pingen automatisieren.

Michael Schuster, Projektleiter beim Blog-Betreiber " twoday.net " in Wien, hält das Pingen dagegen für überbewertet. Wer nicht gerade ein Technikfan sei, komme auch ohne aus. Schuster rät aber, seinen Blog bei einem Hosting-Provider anzulegen, auf dessen Startseite stets aktualisierte Blogs angezeigt werden. "Das erhöht die Chance, dass jemand auf diesen Blog stößt."

Die vom Blog-Seiten-Anbieter " Blogg.de " verantwortete Seite www.blogstats.de führt Ranglisten für die am häufigsten besuchten deutschen Blogs. Dazu gehört "Spreeblick". Sein Autor, der Berliner Johnny Haeusler, gibt hier unter anderem Alltagsbeobachtungen zum besten. Regeln für einen erfolgreichen Blog gebe es nicht, so Haeusler. "Es ist nur wichtig, dass man sich selbst treu bleibt."

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