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Richter Jackson gibt Microsoft-Fall ab

14.03.2001 | 11:46 Uhr |

Auf unbestimmte Zeit wurde gestern ein neuer Prozess gegen Microsoft vertagt. Bundesrichter Thomas Penfield Jackson überraschte die Parteien, indem er den Fall an Kollegen weiterleitete.

Auf unbestimmte Zeit wurde gestern ein neuer Prozess gegen Microsoft vertagt. Bundesrichter Thomas Penfield Jackson überraschte die Parteien, indem er den Fall an Kollegen weiterleitete.

Microsoft steht seit Januar diesem neuen Prozess gegenüber und wird mit einer Multi-Millionen Dollar Klage konfrontiert. Sieben ehemalige Angestellte der Firma reichten Klage ein, nachdem Sie sich Ihrer Hautfarbe wegen vom Arbeitgeber diskriminiert fühlten.

Warum Richter Jackson den Fall weiterleitete, ist noch unklar. Die Vermutungen gehen dahin, dass ihm die öffentliche Kritik an seiner Person stark zugesetzt hat.

In der Tat halten viele Ethiker seine Äußerungen für moralische zweifelhaft, wenn nicht sogar für gesetzeswidrig: Der Richter soll Microsoft-Gründer Bill Gates mit Napoleon und das Unternehmen mit einer "mörderischen Straßenbande" verglichen haben. (PC-WELT, 14.03.2001, eb)

Microsoft: Anhörung beendet (PC-WELT 28.02.2001)

Neuer Ärger für Microsoft (PC-WELT Online, 14.02.2001)

Gates ein Napoleon (PC-WELT Online, 09.01.2001)

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