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Research in Motion muss Bilanzen korrigieren

06.03.2007 | 13:07 Uhr

Research in Motion muss die Bilanzen der vergangenen zwei Jahre nach unten korrigieren. Die Fehlbewertung beläuft sich auf etwa 191 Millionen Euro, allerdings schließt RIM einen Fehler der Geschäftsführung aus.

Der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) muss seine Bilanzen der vergangenen zwei Jahre sowie des laufenden Geschäftsjahres korrigieren. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden in den Jahren ab 2004 Aktienoptionen falsch bewertet, die Höhe der Fehlbewertung beläuft sich auf etwa 250 Millionen US-Dollar (191 Millionen Euro). Zwar schießt RIM ein Fehlverhalten der Geschäftsführung aus, dennoch kündigte Jim Balsillie seinen Rücktritt als Verwaltungsratschef an. Er werde auch auch weiterhin im Vorstand vertreten sein, zum neuen Präsidenten wurde Dennis Kavelman berufen.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 verzeichnete RIM sowohl beim Umsatz wie auch beim Gewinn deutliche Zuwächse. Während die Einnahmen zwischen September und November um 176,6 Millionen US-Dollar auf 835,1 Millionen US-Dollar gesteigert werden konnten, legte der Gewinn im gleichen Zeitraum auf 176 Millionen US-Dollar zu (plus 56 Millionen US-Dollar).

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