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Push-Mail für Prepaid-Kunden

11.06.2008 | 11:11 Uhr |

Research in Motion (RIM) startet den Push-Mail-Service für seine Smartphones jetzt auch für Kunden mit Guthabenkarte. Auf dem Server eingehende E-Mails werden direkt an das Blackberry weitergeleitet, außerdem können Anhänge geöffnet und Bilder betrachtet werden. Einziges Problem: Bislang ist der Dienst nur in Indonesien verfügbar.

Im Februar hatte Research in Motion (RIM) gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent eine Plattform vorgestellt, mit der RIMs Push-Mail-Dienst auf Prepaid-Basis angeboten werden kann. Als erster Netzbetreiber hat sich jetzt die indonesische Telkomsel entschlossen, den Blackberry Internet Service seinen Kunden mit Prepaid-Option anzubieten. Sie können ihn via SMS buchen und so lange nutzen, wie ausreichend Guthaben auf dem Konto verfügbar ist. Der Push-Mail-Service kostet 180.000 Indonesische Rupien (12,50 Euro) im Monat und beinhaltet eine Surf-und-Mail-Flatrate. Reicht der Kontostand nicht aus, wird der Dienst automatisch abgeschaltet.

Der Blackberry Internet Service richtet sich an kleine Unternehmen und Privatpersonen. Der Kunde hat mit seinem Blackberry gleichzeitig Zugriff auf bis zu zehn E-Mail-Konten und E-Mail-Anhänge und Bilder können direkt auf das Smartphone geladen werden. Die Erfassung des Datenvolumens erfolgt wie die Abrechnung von Sprachdiensten in Echtzeit. Mit dem neuen Bezahlmodell möchte man auch Wenignutzer ansprechen, die nur gelegentlich E-Mails abrufen und das Internet nutzen. Das Prepaid-Bezahlmodell von Blackberry soll auch in Deutschland gestartet werden. Der genaue Zeitpunkt ist bislang unbekannt.

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