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Report: Online-Sex II - Wenn die Lust zur Sucht wird

12.01.2005 | 11:16 Uhr |

Im ersten Teil unseres Beitrags beleuchteten wir die wirtschaftlichen Hintergründe dieser Branche. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Auswirkungen, die exzessives Surfen auf Online-Sex-Sites haben kann.

"…meine "Einstiegsdroge" waren erotische Fotos…“

"… bin ihm nach 12-jähriger "Musterehe" rein zufällig auf die Schliche gekommen… er hat meinen PC benutzt und wohl vergessen, die heruntergeladenen Dateien zu löschen… Internetseiten mit allem möglichen Porno-Kram…“

"Sehr schnell landete ich bei Sex-Chats und lud mir alle erdenklichen Bilder herunter. Wie auch bei anderen, die hier posten, scheint es nur auf das Herunterladen anzukommen...“

"… Nacht um Nacht verbrachte ich im Chat... konnte mich am Morgen oft kaum noch daran erinnern, mit wem … und was ich denn nun eigentlich gemacht hatte…“

“Es gab Zeiten, da habe ich das Internet auf sehr exzessive Weise verwendet. Manchmal sechs Stunden am Stück sinnlose Klick- und Abspeicher-Orgien.“

Stundenlange Bilder-Downloads, nächtelange Chats und virtueller Sex mit Fremden - sogar dann, wenn die Frau oder die Freundin im Nebenzimmer anwesend sind: Von gelegentlichen Besuchen auf Sex-Sites bis hin zur Online-Sexsucht ist es für manche nur ein kleiner Schritt. Wen es erwischt hat, der riskiert unter Umständen viel: Familien zerbrechen, Jobs sind in Gefahr, finanzielle Probleme drohen.

Die oben genannten Zitate stammen aus Bekenntnissen, die Süchtige und betroffene Angehörige auf der Web-Site von Mediarisk International abgelegt haben – tragische Geschichten, die nicht immer gut ausgegangen sind.

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