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ReplayTV unterwirft sich Hollywoods Wünschen

11.06.2003 | 15:39 Uhr |

Der digitale Videorekorder "ReplayTV" ist in den USA aus mehreren Gründen sehr beliebt: Zum einen lassen sich die (in den USA recht häufigen) Werbepausen einfach per Knopfdruck überspringen und zum anderen können aufgezeichnete Sendungen per Netzwerk getauscht werden. Beide Punkte waren den Chefs der Filmindustrie ein Dorn im Auge und gehören ab August der Vergangenheit an.

Der digitale Videorekorder (DVR) "ReplayTV" ist in den USA aus mehreren Gründen sehr beliebt: Zum einen lassen sich die (in den USA recht häufigen) Werbepausen einfach per Knopfdruck überspringen. Zum anderen können aufgezeichnete Sendungen per Netzwerk getauscht werden.

Doch damit ist nun Schluss, die Filmindustrie hat sich durchgesetzt. Wie die "Netzeitung" berichtet, werden alle ab August gefertigten Geräte nicht mehr über die beiden beanstandeten Funktionen verfügen.

Damit beugt sich das Unternehmen, das nach der Übernahme von Sonicblue mittlerweile der D&M Holding, der Muttergesellschaft der japanischen Hersteller Denon und Marantz gehört, dem Druck der Filmindustrie. Diese hatte Sonicblue im vergangenen Jahr verklagt.

Ob auch andere Hersteller von DVRs wie beispielsweise Tivo diesem Schritt folgen werden, ist bislang allerdings unklar.

Sonicblue meldet Insolvenz an (PC-WELT Online, 24.03.2003)

Etappensieg für Besitzer digitaler Videorekorder (PC-WELT Online, 20.08.2002)

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