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HTC-Smartphones ebenfalls von Fernlöschungs-Sicherheitslücke betroffen

27.09.2012 | 17:02 Uhr |

Ursprünglich ging man davon aus, dass nur Samsung-Smartphones über eine Sicherheitslücke aus der Ferne gelöscht werden können. Doch auch HTC-Geräte sind betroffen.

Vor wenigen Tagen wurde vor einer Schwachstelle in Samsungs Android-Betriebssystem gewarnt, mit der sich beispielsweise das Galaxy S3 nach dem Besuch einer Website aus der Ferne löschen lässt. Samsung reagierte mit einer neuen Firmware für das Flaggschiff, auf älteren Geräten ohne Update auf Android 4.1 besteht die Lücke jedoch auch weiterhin.

Heute wurde bekannt, dass auch auf Android basierende Smartphones des Herstellers HTC von der Schwachstelle betroffen sind, darunter das HTC One X mit HTC Sense 4.0. Sicherheitsexperten raten bis zu einer Behebung der Sicherheitslücke dazu, in regelmäßigen Abständen Backups von den auf dem Smartphone gespeicherten Informationen zu erstellen. Ob man dabei auf Cloud-Angebote oder die Sicherung auf dem PC vertraut, sei grundsätzlich egal.

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Der neuseeländische TV-Editor Dylan Reeve, der direkt nach Bekanntwerden der Lücke über deren Auswirkungen berichtete, hat nun eine Testseite gestartet, auf der Besitzer eines Android-Smartphones prüfen können, ob die Lücke auf ihrem Gerät ausgenutzt werden könnte. Beim Aufruf der URL dylanreeve.com/phone.php vom Handy aus erscheint entweder eine harmlose Meldung oder die IMEI-Nummer des Smartphones. Letzteres zeigt an, dass das Gerät gefährdet ist.

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