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Rekordverkäufe bei Spielfilm-DVDs

16.02.2007 | 11:01 Uhr |

Im vergangenen Jahr sprengten die Verkäufe von Film-DVDs dank sinkender Preise sämtliche Rekorde.

Laut dem Bundesverband Audiovisuelle Medien ( BVV ) gingen 2006 rund 100 Millionen Spielfilm-DVDs über die Ladentheken. Damit wurde ein neuer Verkaufsrekord aufgestellt, der in erster Linie auf die sinkenden Preise zurückzuführen ist. Trotz der gestiegenen Verkaufszahlen ging der Gesamtumsatz um vier Prozent von 1,366 Milliarden auf 1,307 Milliarden Euro zurück. Der BVV macht dafür auch die niedrigeren Einstiegspreise von aktuellen Titeln verantwortlich, die sich dadurch entsprechend besser verkaufen, aber weniger einbringen.

Der Durchschnittspreis für eine Film-DVD sank von 13,39 Euro auf 12,86 Euro. Die Top-Titel 2006 waren nach Stückzahlen „Harry Potter und der Feuerkelch", „Ice Age 2 – Jetzt taut’s" und „Fluch der Karibik 2". Leidtragende der wachsenden DVD-Verkäufe sind die Videotheken: Vor allem der warme Sommer und die Fußball-WM trugen zusätzlich zu deutlich weniger verliehenen DVDs bei. Der BVV redet angesichts insgesamt nur 112 Millionen ausgeliehenen Medien von einem „historischen Tiefstand". Im Vergleich mit den Kino-Gesamtumsätzen (814 Millionen Euro) erzielten Kauf- und Verleih-DVDs zusammen praktisch den doppelten Umsatz (1,591 Milliarden Euro).

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