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Regulierungsbehörde schwächt Telekom

11.09.2000 | 17:39 Uhr |

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat für die Wettbewerber der Deutschen Telekom neue Entgelte für die Netzzusammenschaltung festgelegt. Diese müssen weiter gesenkt werden, was die Einnahmen der Telekom weiter schmälern wird.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat für die Wettbewerber der Deutschen Telekom neue Entgelte für die Netzzusammenschaltung festgelegt. Diese müssen weiter gesenkt werden, was die Einnahmen der Telekom weiter schmälern wird.

Danach werden die Gebühren für Telefonate, die die Unternehmen durch das Netz der Telekom leiten müssen, ab dem 1. Juni 2001 nicht mehr entfernungsabhängig berechnet, sondern nach der Anzahl der Zusammenschaltungspunkte.

Die Behörde kündigte am Montag in Bonn an, dass die Durchleitungstarife im Ortsnetzbereich bei 1,24 Pfennig pro Minute in der Hauptzeit und 0,83 Pfennig in der Nebenzeit liegen werden. Um in den Genuss dieser Gebühren zu kommen, müssen die Telefonfirmen an mindestens 475 Punkten mit dem Netz der Telekom verbunden sein.

Für Ferngespräche gilt ein Entgelt für 1,9 Pfennig (Hauptzeit) beziehungsweise 1,24 Pfennig (Nebenzeit) pro Minute. In diesem Bereich sind wie bisher 23 Netzzusammenschaltungspunkte erforderlich.

Die neuen Gebühren gelten bis zum 31. Mai 2003. Die Abkehr von der entfernungsabhängigen Tarifierung der Entgelte belohnt Telefonfirmen mit höheren Investitionen in die Infrastruktur.

Den Endkunden wird die Situation freuen: Aufgrund des scharfen Wettbewerbs unter den Telefonanbietern ist mit weiteren Preissenkungen zu rechnen. (PC-WELT, 11.09.2000, dpa/ mp)

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