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Reg TP vermeldet mehr Wettbewerb im Breitbandmarkt

11.02.2004 | 14:31 Uhr |

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat ihren Jahresbericht 2003 vorgestellt. Das Ergebnis: Die Entwicklung bei Anschlüssen, "Sprachtelefonie" und Internetzugängen ist durchweg positiv. Der Präsident der Reg TP, Matthias Kurth, etwa äußerte, dass sich der Breitbandmarkt in Deutschland in einem dynamischen Wandel hin zu mehr Wettbewerb befindet. Hier die interessantesten Trends des Jahresberichts.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat ihren Jahresbericht 2003 vorgestellt. Das Ergebnis: Die Entwicklung bei Anschlüssen, "Sprachtelefonie" und Internetzugängen ist durchweg positiv. Der Präsident der Reg TP , Matthias Kurth, etwa äußerte, dass sich der Breitbandmarkt in Deutschland in einem dynamischen Wandel hin zu mehr Wettbewerb befindet. Hier die interessantesten Trends des Jahresberichts.

Stichwort DSL: Die im Wettbewerb mit dem Marktführer T-Online stehenden Internet Service Provider (ISP) konnten 2003 einiges an Boden gut machen. Sie sollen gegen Ende des abgelaufenen Kalenderjahres rund 26 Prozent der DSL-Kunden bedient haben. "Zu den ca. 500.000 DSL-Kunden der Wettbewerber, die über Kabel, Satellit oder gemietete Teilnehmeranschlussleitung versorgt sind, kommen 700.000 DSL-Kunden, die zwar einen DSL-Anschluss der Deutschen Telekom AG (DT AG), aber einen Wettbewerber als Internet Service Provider haben. Mittels Resale und Bitstreamaccess wollen wir die Entwicklung zu mehr Wettbewerb im Breitbandmarkt in diesem Jahr weiter fördern", sagte Matthias Kurth bei der Präsentation.

Bei den WLAN-Internetzugängen, kurz "Hot Spots" genannte, soll ebenfalls alles nach Plan laufen. Zahlen der Reg TP zufolge gibt es momentan rund 1200 öffentlich zugängliche Hot Spots. Sie werden von 25 Anbietern betrieben. Ende 2004 soll die Zahl der zur Verfügung stehenden kommerzielle Hot Spots dann auf über 10.000 klettern.

Zu guter Letzt: Die Umstellung von analogen auf digitalen Empfang - DVB-T - kann für 2003 in der Großstadt Berlin verzeichnet werden. In diesem Jahr folgen Hamburg, Hannover, das Ruhrgebiet und Köln/Bonn. Matthias Kurth erklärte dazu: "Die kritische Masse an Empfängern wird jetzt schnell erreicht und es ist mit einem Innovationsschub im Endgeräte- und Inhaltebereich zu rechnen, der sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird."

Weitere Infos und Trends - zu welchem Teil etwa Wettbewerber von der Telekom auf die vorhandene Teilnehmeranschlüsse (TAL) setzen oder wie schmalbandige Internetzugangsdiensten sich im Vergleich zu breitbandigen entwickeln - können Sie hier nachlesen. Sie finden einen PDF-Download (1,2 Megabyte) am Ende dieser Site .

Kabelnetzbetreiber wollen weitere Ausbreitung von DVB-T verhindern (PC-WELT Online, 23.12.2003)

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