Redmond

Microsoft entwickelt Billig-Windows namens „Blue“

Donnerstag, 29.11.2012 | 16:20 von Benjamin Schischka
Windows 8: Kommt ein großes Update namens "Blue"?
Vergrößern Windows 8: Kommt ein großes Update namens "Blue"?
Die Redmonder planen Gerüchten zufolge jährliche Windows-Updates. Den Anfang soll „Blue“ im Sommer machen – das vielleicht sogar gratis zu haben sein wird.
Windows 8 ist gerade erst frisch auf dem Markt, da sickern bereits Pläne über das nächste Windows durch. Laut theverge.com soll dieses unter dem Codenamen „Blue“ programmiert werden. Angeblich will Microsoft für „Blue“ mehr regelmäßige Updates bereitstellen als das bei Windows 7 oder Windows 8 der Fall ist beziehungsweise sein wird. Die Rede ist gar von jährlichen Updates. Hierfür soll „Blue“ für Windows auf dem PC und Windows Phone weiter angeglichen werden. „Blue“ bringe, schreibt theverge, Anpassungen in der Nutzeroberfläche und tiefgehende Änderungen.
 
Dafür, dass „Blue“ nicht Windows 9 sein wird, sprechen auch andere Fakten. So wählt Microsoft eigentlich immer Städtenamen als Codewort für ein neues Windows. Für eine Zwischenform spricht auch der Termin von „Blue“. Ersten Gerüchten nach soll es schon im Sommer 2013 erscheinen. Wer sich gerade erst Windows 8 gekauft hat, wird wohl kaum schon wieder Geld in ein neues Betriebssystem investieren wollen - sei es auch nur ein Update. Doch „Blue“ soll sehr günstig werden, wenn nicht gar kostenlos – schreibt theverge. Microsoft wolle, dass sich jeder „Blue“ installiert.
 
Auch mit anderen Mitteln scheint Microsoft diesen Plan in die Tat umsetzen zu wollen. Nach Release von „Blue“ will Microsoft sich angeblich verstärkt um App-Entwickler für Windows-Blue-Apps bemühen. Gleichzeitig sollen alle Windows-8-Apps auch unter „Blue“ laufen. Voraussetzung: Für das blaue Windows-Upgrade müsse man bereits eine frühere Windows-Version besitzen. Anonymen Quellen zufolge will Microsoft wahrscheinlich am Namen „Windows 8“ auch für „Blue“ festhalten.

Dazu passt ein weiteres Gerücht, das vom Sterben der Service-Packs spricht. Bei jährlichen Updates wären Service-Packs tatsächlich nicht mehr notwendig.

Donnerstag, 29.11.2012 | 16:20 von Benjamin Schischka
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (20)
  • chipchap 13:35 | 07.12.2012

    Zitat: kalweit
    Alle meine Arbeitsrechner haben Wechselrahmen für Festplatten. Ersatzplatten liegen für den Notfall auch immer rum.
    Bei mir auch, seit etlichen Jahren. Da kann man mal eben mit einer kurzen Schlüsseldrehung ein anderes Betriebsystem booten.

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  • kalweit 11:53 | 07.12.2012

    Zitat: brzl
    Aber leider steht mir gegenwärtig kein Bastel- Spiel- oder Experimentier-Rechner zur Verfügung. [...] Hier rächt es sich, dass ich mich bisher zu wenig mit virtuellen Rechnern beschäftigt habe.
    Alle meine Arbeitsrechner haben Wechselrahmen für Festplatten. Ersatzplatten liegen für den Notfall auch immer rum. Nur mal als grundsätzliche Idee, denn das nächste Betriebssystem kommt bestimmt und dann stehst du wieder vor dem Problem...

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  • brzl 11:50 | 07.12.2012

    Danke Kalweit. :spitze: Ich weiss, dass dieses Angebot existiert. Aber leider steht mir gegenwärtig kein Bastel- Spiel- oder Experimentier-Rechner zur Verfügung. Und auf einem produktiv genutzten Rechner mache ich sehr ungern Experimente mit Betriebssystemen. Hier rächt es sich, dass ich mich bisher zu wenig mit virtuellen Rechnern beschäftigt habe.

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  • tempranillo 11:41 | 07.12.2012

    @ brzl

    Das war eine befristete Aktion.
    Na ja, dafür hatte die Aufzählung microsoftscher Freeware doch einen gewissen Unterhaltungswert. Ob es eine Alternative ist, sich diese Testversion von Win 8 auf die Platte zu packen, muss jeder selbst wissen. Ich denke nicht im Traum daran. Allerdings besteht ja noch die Möglichkeit, sich aus anderen Quellen (Zeitschriften, Internet) zu informieren, so dass man diese E-Book-Reklame nicht wirklich vermissen muss.

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  • kalweit 11:37 | 07.12.2012
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