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Redhat-Linux hat die Nase vorn

01.09.2000 | 20:00 Uhr |

Knapp die Hälfte aller 1999 weltweit verkauften Linux-Distribution kam aus dem Hause Redhat - so eine Studie der International Data Corporation (IDC). Platz 2 ergatterte Suse mit 15 Prozent, Rang 3 teilten sich Caldera und Turbo Linux mit je zehn Prozent. Doch die Konkurrenz holt rapide auf.

Knapp die Hälfte aller 1999 weltweit verkauften Linux-Distribution (48 Prozent) kam aus dem Hause Redhat - so eine Studie der International Data Corporation (IDC). Platz 2 ergatterte der deutsche Anbieter Suse mit 15 Prozent, Rang 3 teilten sich Caldera und TurboLinux mit je zehn Prozent.

Redhat ist damit weiterhin unangefochten die Nummer Eins am Markt der Linux-Distributionen. Die Frage ist allerdings, wie lange noch, denn der Abstand der Konkurrenz verringert sich rapide. Während der Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahr um knapp 90 Prozent angewachsen ist, verzeichnete Redhat "nur" ein Wachstum von knapp 70 Prozent. TurboLinux habe mit 450 Prozent den größten Anstieg zu vermelden, Suse und Caldera haben ihren Anteil von 1998 bis 1999 um immerhin jeweils um die 175 Prozent ausgebaut.

Redhat sei es gelungen, ein gutes Markenimage zu kreieren, lobt ein IDC-Analyst. Tatsächlich versucht das Unternehmen den Begriff Linux möglichst fest mit der Marke Redhat zu verbinden - offenbar mit Erfolg. Trotzdem scheint der Wettbewerb eher zwischen Linux und anderen Betriebssystemen zu verlaufen, als unter den einzelnen Distributionen. (PC-WELT, 01.09.2000, lmd)

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